Nachricht
 

Gemeinde Haibach
Hauptstr. 6
63808 Haibach


Öko-Tipp
Erstellt von Christin Blatt

Vogeltod durch Stromleitungen

Hochspannungsleitungen stellen für Vögel die größte Gefahrenquelle dar: Jährlich würden in Deutschland mindestens 1,5 Millionen Vögel durch den Aufprall an den Leitungen sterben, dies ermittelte ein neues Gutachten. Im Hoch- und Höchstspannungsnetz sind Kollisionen für Vögel die fast ausschließliche Todesursache an oberirdischen Stromleitungen, während im Mittelspannungsbereich der Stromschlag auf ungesicherten Strommasten die größte Gefahr darstellt. Vor allem Großvögel wie Trappen, Kraniche und Störche sowie Schwäne und fast alle anderen Wasservögel sind von tödlichen Kollisionen an Freileitungen betroffen. Das Kollisionsrisiko erhöht sich auch für nachtaktive oder nachts ziehende Vögel. So wurde letztes Jahr an der Annakapelle in Pflaumheim ein Uhu gefunden, der offensichtlich durch Stromschlag getötet wurde. Besonders beschämend und ärgerlich ist, dass diese Verluste um bis zu 90 Prozent vermieden werden könnten, wenn die Netzbetreiber ihre Leitungen endlich nachträglich sichern würden, so der BUND Naturschutz (BN). Beim Netzausbau muss der Vogelschutz bei jeder einzelnen Vorhabenplanung eine viel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Gewässer und Rastgebiete, in denen kollisionsgefährdete Arten vorkommen, und Vogelschutzgebiete sollten sowieso tabu sein. Aus Vogelschutzgründen wären Erdkabel die beste Variante. Weitere große Gefahrenquellen seien für die Tiere der Straßenverkehr und ungesicherte Glasfassaden.

Der BUND Naturschutz (BN) lädt ein zur EXKURSION in das
Naturschutzgebiet Kalbenstein
am Sonntag, den 16. Juli 2017 von 10:00 - ca. 17:00 Uhr
Mit weit über hundert "Rote Liste-Arten", darunter Steppen- und Mittelmeerpflanzen ist das Naturschutzgebiet "Grainberg - Kalbenstein und Saupurzel" ein botanisches Kleinod Bayerns. Das weltweit nur an zwei Stellen vorkommendes Kalmut - Habichtskraut, das Karlstadter Steinbrech - Habichtskraut und weitere botanische Kostbarkeiten sind hier anzutreffen. Auch geologisch wartet hier der "Kalbenstein" mit Außergewöhnlichem auf. Am Nachmittag Rast in der Falteshütte des Aplpenvereins.
Führung: Katharina Vautrin-Hofmann, ANL-zertifizierte Naturführerin.
Treffpunkt: Am Aschaffenburger Hauptbahnhof um 10.00 Uhr, wegen Bayern-Ticket-Kauf - auf BN-Hinweisschild achten! Abfahrtszeit: 10.17 Uhr.
Anmeldung: ist dringend erforderlich. Im BN-Büro Tel. 06021/24994 (vormittags) oder per Mail: aschaffenburg@bund-naturschutz.de.
Bitte für wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk sorgen. Getränke für unterwegs nicht vergessen. Bei starkem Regen findet die Wanderung nicht statt.

 

Weitere Nachrichten von dieser Adresse
Diakonie
Einladung
Amt für Ernährung und Landwirtschaft
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg e.V.
Die Gemeinde freut sich über die Geburt der neuen Ortsbürger:

 

Weitere Nachrichten aus dieser Kategorie
Die Gemeinde freut sich über die Geburt der neuen Ortsbürger:
Einladung
Bibliothekszentrum Hösbach
Hospizgruppe Aschaffenburg e.V.
Forum Schmerlenbach