Waldlehrpfad Haibach

Ausgangspunkt des Lehrpfades ist der Parkplatz am Waldfriedhof. Über den Weg „an der Stadtgrenze“ gelangt man ins Haibacher Schweiztal, wo man entlang einer ca. vier Kilometern langen Wegstrecke nun u.a. verstehen lernen kann, warum es so wichtig ist, dass man auch jungen Bäumen Platz zum Wachsen gibt, indem man alte entfernt.

Man kann sich in Haibach augenscheinlich erstaunen lassen von den Ausmaßen des „dicksten Baumes der Welt (14m Durchmesser)“ oder man kann auf dem „längsten Baum der Welt (115m Länge)“ entlang balancieren. Dass die beiden Originale in Amerika stehen und Arbol del Tule (Baum von Tule) und Hyperion heißen, erfährt man nebenbei.  An der Station 4, dem „Kinder-Erlebnisraum“, kann der Besucher selbst das „Fichten-Xylophon“ zum Klingen bringen oder die “Waldalarmanlage“ ausprobieren. Letzteres ist ein liegender Baumstamm, der, völlig verblüffend, bereits das leiseste Schaben am einen Ende, für unsere Ohren am zehn Meter entfernten anderen Ende, hörbar macht.

Über Treppen und Brücken führt der abwechslungsreiche Weg weiter, am Spielplatz im Haibacher Schweiztal vorbei, zu den „Vier Buchen am Liebespfädchen“, einem Haibacher Ort mit Tradition. Hier haben sich zu früherer Zeit, mangels kuscheliger Alternativen, die jungen Haibacher Liebespärchen zum heimlichen Stelldichein getroffen. Über die vom Heimat- und Geschichtsverein erlebbar gemachte Ketzelburg-Ruine, führt der Weg wieder zurück zum Haibacher Wildpark, der die Schlussstation des neuen Waldlehrpfades bildet.